Marlis Stiebich, Jahrgang 1950, aus Thüringen über ihr neues Leben mit der lumbalen Bandscheibenprothese Prodisc
Die Odyssee ist vorüber. Fast 15 Jahre lang suchte Marlis Stiebich aus Thüringen nach Linderung für ihre schrecklichen Rückenschmerzen. Rückenschule, Osteopathie, Injektionstherapie und Akupunktur – nichts half. Im Frühjahr 2004 erhielt sie im unteren Lendenwirbelbereich eine künstliche Bandscheibe – die Prodisc. Jetzt spielt die begeisterte Sportlerin wieder Basketball und meistert ihren anstrengenden Arbeitstag als selbständige Außendienstlerin mit Bravour: „Ich genieße jeden Tag und bin einfach nur glücklich.“
Letzter Ausweg Spondylodese?
An die Wochen und Monate unerträglicher Schmerzen denkt Marlis
Stiebich nur noch ungern zurück: „Ich lief von Pontius nach Pilatus,
vom Sportmediziner zum Orthopäden, doch niemand konnte mir helfen“. Es
gab Tage, an denen die aktive Thüringerin weder stehen noch sitzen noch
liegen konnte. Immer wieder ließ sie sich röntgen, auch MRT-Bilder
gaben den konsultierten Ärzten keinen Aufschluss. Marlis Stiebich: „Auf
den Bildern war kaum etwas zu sehen, trotzdem hatte ich schreckliche
Schmerzen.“ Grau und von Schmerzen gezeichnet schleppte sie sich durch
ihren Arbeitsalltag: „Die Kunden machten einen Bogen um mich, weil ich
so schlecht aussah.“ Im Februar 2004 sah Stiebich nur noch einen
Ausweg: eine Versteifung der Wirbelsäule, die Spondylodese. Richtig
frustriert und traurig kam sie vor der bereits anberaumten OP noch
einmal nach Hause, hier fiel ihr eine Tageszeitung in die Hand.
Dort stieß Marlis Stiebich auf einen Bericht über einen spezialisierten Neurochirurgen
und seine Erfahrung mit der künstlichen Bandscheibe
Prodisc und ließ sich eingehend beraten.
Lächeln in der Narkose
Noch einmal testete Schmitz alle konservativen Therapien, doch die Situation der Patientin verschlechterte sich weiter. Am 7. Mai 2004 erhielt Marlis Stiebich schließlich die künstliche Bandscheibe und erinnert sich noch genau an die ersten Worte ihres Arztes, als sie aus der Narkose erwachte: „Ich habe es noch niemals erlebt, dass eine Patientin in der Narkose liegt und so schon lächelt.“ Schon nach kurzer Zeit konnte sie aus dem Bett aufstehen und sich wieder schmerzfrei bewegen – ein großes Geschenk!