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Ein schwerer Bandscheibenvorfall legte den Dachdecker-Sachverständigen Michael Walter lahm – die Bandscheibenprothese ProDisc-C mobilisierte ihn wieder

 

„Das wird schon wieder“ – so sagte sich Michael Walter immer wieder. Im Oktober 2004 plagten den damals 36-Jährigen erste Schmerzen im Nacken und in den Schultern. „Mein Orthopäde renkte mich immer wieder ein und gab mir Spritzen“, sagt er. Doch die Schmerzen kehrten in immer kürzeren Abständen zurück. „Ich habe mich sogar beim Tackern im Büro verrenkt“, erinnert sich der gelernte Dachdecker, der heute als Sachverständiger arbeitet. Da er in seinem Job oftmals hoch auf das Dach klettern muss, quälte ihn durch die Beschwerden im Rücken eine große Unsicherheit: „Ich hatte Ausfälle und Lähmungen in meinem linken Arm. Das kann auf dem Dach sehr gefährlich sein.“

Massagen wurden zur Qual
Durch Sport – einmal Schwimmen pro Woche – versuchte Michael Walter seinen Rücken zu stärken. Doch auch die Bewegungen im Wasser halfen ihm nicht weiter – genauso wenig wie regelmäßige Physiotherapie. „Selbst Massagen wurden zur unerträglichen Qual“, sagt der gebürtige Hildener. „Noch Tage später hatte ich riesige Schmerzen.“ Eine MRT-Untersuchung der Halswirbelsäule im November 2006 brachte dann die Ursache zutage: ein schwerer Bandscheibenvorfall – die Bandscheibe war fast völlig herausgetreten.

Operation war die einzige Chance
Ein Operateur musste zurate gezogen werden. „Mein Orthopäde überwies mich an einen Spezialisten“, sagt Michael Walter, dieser riet zu einer Versorgung mit einer künstlichen Bandscheibe. „Es war meine einzige Chance“, so der Familienvater. „Obwohl ich noch nie operiert wurde, hatte ich vor der OP keine Angst und war sehr beruhigt.“

Tag für Tag ging es besser
Anfang Januar 2007 erfolgte der Eingriff – in gut einer Stunde wurde die Prothese eingesetzt. „Als ich aus der Narkose erwachte, war der Schmerz verschwunden – ein irres Gefühl“, sagt Michael Walter. „Ich hätte den Doktor umarmen können.“ Nur seine Stimme war durch den während der Narkose eingeführten Schlauch noch etwas gereizt. „Doch kurze Zeit später hatte sich alles wieder normalisiert“, erinnert sich Walter.

Nach drei Monaten wieder im Job
Drei Monate lang schonte sich der Leverkusener, dann war er für seinen Job wieder voll einsatzfähig. „Auch meine Kinder haben sich gefreut“, sagt er. Endlich konnte er seinen Sohn und seine Tochter wieder auf den Arm nehmen. „Ich habe keine Schmerzen mehr und kein unangenehmes Gefühl.“ Nur bei ruckartigen Bewegungen ist er sensibler geworden. „Ich achte etwas mehr auf mich und bewege mich bewusster. Beispielsweise trage ich heute auch Schals, um meinem Hals etwas Gutes zu tun – das habe ich früher nie gemacht. Wenn ich schon eher von der Möglichkeit der künstlichen Bandscheibe gewusst hätte – ich hätte gar nicht so lange gewartet.“